TING JING | QIGONG |
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WAS IST DAS?

QIGONG

Kurz zusammengefasst besteht Qigong aus Bewegung bzw. Haltung, Atmung und Aufmerksamkeit/Konzentration. Es dient der Förderung und Erhaltung unserer Gesundheit sowie dem ganzen Wohlbefinden. Durch den beim Üben herbeigeführten Entspannungszustand werden die Selbstheilungskräfte des Körpers regeneriert.

Qigong gehört neben der Akupunktur, der Ernährungslehre nach fünf Elementen, der Tuina (traditionellen Massage und Akupressur) und der Kräutermedizin zu den fünf Säulen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

Der Sammelbegriff Qigong umfaßt Hunderte von Übungen, die den Qi-Fluss im Körper fördern und Blockaden auflösen. Dies geschieht im Wesentlichen durch bestimmte Körperhaltungen und Bewegungen sowie Atemtechnik und meditativer Konzentration. Übersetzt bedeutet „Qigong“ soviel wie „Arbeit/Übung mit dem Qi“. Ursprünglich bezeichnete man die Übungen als „Pflege des Lebens“ (yang sheng). Das Qi, bei uns oft als Lebensenergie übersetzt, ist die feinstoffliche Ebene unseres Körpers (und allem Existierenden). Bei Störungen, wie z.B. mangelndem Qi oder Blockaden im Qi-Fluss, kommt es nach der chinesischen Medizin zu Erkrankungen.

Qigong kann unabhängig vom Alter und überwiegend unabhängig vom Gesundheitszustand von jedem praktiziert werden. Die Übungen werden in Bewegung, im Stehen, in der Ruhe sitzend oder auch liegend ausgeführt. Zudem unterscheidet man innere Übungen (nei gong) und äußere (wei gong), wobei das eine das jeweils andere nicht ausschließt, sondern sogar immer zu Anteilen beinhaltet.

Seinen geistigen Ursprung hat das Qigong im Daoismus (Dao Jia). Dies bezieht sich auf die Philosophie des Wandels (Yi) und des nicht-eingreifenden Handelns (Wu Wei) nach z.B. Laozi (Dao De Jing). Damit steht Qigong und die damit verbundene Geisteshaltung nicht im Widerspruch zum Christentum oder Islam.

TING JING

Ting Jing ist chinesisch und heißt übersetzt „Energie hören“ bzw. spüren. Sowohl für das Üben des Qigongs, aber auch generell für ein gesundes Leben, ist es wichtig zu lernen, auf seinen Körper zu hören und der Natur gemäß zu handeln.
Im täglichen Leben verdrängen wir viel von dem, was wir intuitiv spüren und was uns gut tun würde. Und trotzdem kennen wir die Momente, in denen wir „ein komisches Bauchgefühl haben“, uns etwas „auf den Magen schlägt“ oder „an die Nieren geht“.

Ting Jing bedeutet also auch so etwas wie: wieder auf sich selbst hören, indem man seine Mitte findet. Dabei hilft uns das Qigong als Möglichkeit, den Körper zu kräftigen, zur Ruhe zu kommen und letztendlich zu regenerieren.

Bewegung
Atmung
Aufmerksamkeit

Förderung und
Erhaltung
der Gesundheit

Traditionelle
Chinesische
Medizin

Arbeit/Übung
mit dem Qi

RUHE IN DER BEWEGUNG – BEWEGUNG IN DER RUHE

UNTERRICHT

HINTERGRUND

Traditionell wurde das Qigong hinter verschlossenen Türen von Generation zu Generation weitergegeben. So konnte dieses Wissen vor Fremden geheimgehalten werden und nur an Schüler übertragen werden, die entweder zu der Verwandtschaft gehörten oder von ihrem Lehrer in ein Vater-Sohn-ähnliches Verhältnis aufgenommen wurden. Das ist auch ein Grund warum das Qigong selbst in Zeiten von Verboten, z.B. während der Kulturrevolution, weitergeführt und auch -entwickelt werden konnte.

Heute ist dies natürlich anders. Es gibt immer mehr Schulen und Kurse, in denen Qigong angeboten wird. Natürlich ist die Qualität z.T. sehr unterschiedlich. Und auch die Ausrichtungen können je nach Lehrer extrem voneinander abweichen.

Um eine Qualitätskontrolle zu haben, gibt es inzwischen den Deutschen Dachverband für Qigong und Taiji (DDQT), der verbindliche Ausbildungsinhalte entwickelt hat und eng mit den Krankenkassen zusammen arbeitet. Obwohl ich selbst eine vom DDQT anerkannte Ausbildung absolviert habe, bin ich nicht der Ansicht, dass andere Lehrer ohne Zertifizierung des Dachverbandes schlecht(er) sein müssen. Es gibt auch viele sehr gute Praktizierende, die sich diesen Kriterien nicht unterordnen wollen und ein hohes Können und Wissen entwickelt haben.

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KURSE

Ich biete Unterricht, Kurse und Schulungen in verschiedenem Umfang an. In erster Linie gebe ich Einzelstunden, um ganz individuell auf die Bedürfnisse des Schülers eingehen zu können. Es können aber auch kleine Gruppen zusammengestellt und dann gemeinsam unterrichtet werden.

Je nach Wunsch und Bedarf biete ich verschiedene Formen innerhalb des Qigongs an z.B. 15 Ausdrucksformen nach Prof. Jiao Guorui, Ba Duan Jin (Brokatübungen), Yi Jing Jin, Liu Zi Jue (6 heilende Laute) um nur einige geläufige zu nennen. Außerdem stelle ich individuelle Kombinationen aus verschiedenen Disziplinen zusammen.

Aber auch firmeninterne Kurse gehören zu meinem Angebot. Im Zuge von gesundheitsfördernden Maßnahmen stelle ich gerne Kurskonzepte zusammen, die dann in Absprache mit dem Arbeitgeber umgesetzt werden. Auch hier greife ich auf verschiedene Richtungen innerhalb des Qigongs zurück, um so der Gruppe gerecht zu werden.

LERNEN IST WIE RUDERN GEGEN DEN STROM.
HÖRT MAN DAMIT AUF, TREIBT MAN ZURÜCK.

ÜBER MICH

ZUR PERSON

Ich beschäftige mich seit ca. 20 Jahren mit Qigong. Neben einer vom DDQT anerkannten Ausbildung als TCM Therapeut — bestehend aus Qigong, Grundausbildung als Tuina-Therapeut, Ernährungslehre nach den 5 Elementen und natürlich Kenntnisse in der chinesischen Medizin — habe ich kontinuierlich Qigong und Kampfkünste trainiert. Auch weiterhin besuche ich häufig Lehrgänge und Kurse bei unterschiedlichen Lehrern und Meistern.

KAMPFKUNST

Die Kampfkunst — am Anfang Taiji Quan und später das Dao Wing Chun — war für mich der Einstieg in das Qigong. In den Ursprüngen gehörten diese Disziplinen zusammen – wie man es auch vom z.B. Wudang oder Shaolin her kennt. Mit zunehmender Fertigkeit wird die Kampfkunst immer mehr zum „Kampf mit sich selbst“, d.h. einer Selbstkultivierung, die natürlich auch die Gesundheit und mentale Ausgeglichenheit beinhaltet.

Zudem lehrt die Kampfkunst einem, was es heißt „bittere Medizin zu essen“. So nennen die Chinesen es, wenn man kontinuierlich an einer Sache arbeitet und auch durch Phasen der Demotivation hindurchgeht. Auch beim Qigong ist es wichtig, regelmäßig zu üben und sich nicht von seinem „inneren Schweinehund“ abbringen zu lassen.

WEITERBILDUNG

Auch als Qigong Lehrer hört man nie auf weiterzulernen. Teil der Zertifizierung durch den DDQT sind deshalb auch Weiterbildungen in diesem Bereich. Unabhängig davon bin ich aber auch selbst bemüht, mein Spektrum zu erweitern und besuche zwischendurch immer wieder Seminare und Kurse, die mir auf diesem Weg weiterhelfen. Dadurch erweitert sich auch der Umfang meines Angebotes an Übungen, die ich individuell auf jede Gruppe bzw. jeden Schüler abstimme.

tj_portrait

MARTIN MERGEN

Jahrgang 1972
Lehrergrad im Dao Wing Chun
TCM Therapeut (Shenmen Institut)
Anerkannte Qigong-Ausbildung (DDQT)
Gütesiegelträger des Deutschen Dachverbandes Qigong und Taiji (DDQT)
Trainingsaufenthalt in China 2015

ddqt

EINE REISE VON 1000 MEILEN BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT.

LINKS

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Shenmen Institut Düsseldorf

Ausbildungsstätte für Qigong und chinesische Medizin unter Christoph Stumpe

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Hauptsitz des DWC Verbandes unter Jörg aus der Wieschen

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Wushu Schule in Dezhou unter An Jian Qiu